
Inklusives Leichtathletik-Training für Menschen mit Behinderung
Sport verbindet Menschen – unabhängig von individuellen Voraussetzungen. Mit einem neuen inklusiven Leichtathletik-Angebot schaffen die Pfunder Stiftung und der TuS Efringen-Kirchen einen Ort für Bewegung, Gemeinschaft und persönliche Entwicklung für Menschen mit Behinderung.
Inhalt
Trainingszeiten
Seit dem 9. April findet das inklusive Leichtathletik-Training im TuS-Stadion in Efringen-Kirchen statt. Das Angebot richtet sich an Menschen mit Behinderung, die Freude an Bewegung, gemeinschaftlichem Sport und neuen Herausforderungen haben. Trainiert wird alle zwei Wochen jeweils von 18:15 bis 20:00 Uhr.
Leichtathletik für Menschen mit Behinderung
Entstanden ist das Projekt in enger Zusammenarbeit mit einem engagierten Netzwerk aus Verein, Stiftung und sozialen Einrichtungen. Unterstützt wird das Angebot unter anderem von Anh Tuan Dang, Abteilungsleiter Leichtathletik des TuS Efringen-Kirchen, sowie dem Projektteam mit Uli Nodler, Gerhard Noske, Giggi Nodler und Markus Leible. Nicole Hösl vom Haus Engels begleitet die Teilnehmenden zusätzlich beim Training.
Geleitet wird das inklusive Training von Stefan Hakona, unterstützt von Biggi Bär. Bereits die ersten Trainingseinheiten haben gezeigt, wie positiv sich gemeinsamer Sport auf Motivation, Selbstvertrauen und Gemeinschaft auswirken kann.
Inklusion in der Leichtathletik bedeutet Teilhabe
Inklusive Leichtathletik bedeutet mehr als gemeinsames Training. Im Mittelpunkt steht die Möglichkeit, dass jeder Mensch entsprechend seiner eigenen Fähigkeiten teilnehmen und sich weiterentwickeln kann.
Die Übungen werden individuell angepasst, damit alle Sportlerinnen und Sportler mitmachen können – unabhängig von körperlichen oder geistigen Einschränkungen. Unterschiedliche Laufdistanzen, angepasste Bewegungsabläufe oder variierende Wurfgeräte ermöglichen persönliche Erfolgserlebnisse und fördern die Freude an Bewegung.
Gerade die Leichtathletik bietet ideale Voraussetzungen für inklusiven Sport. Die verschiedenen Disziplinen schaffen flexible Trainingsmöglichkeiten und eröffnen individuelle Wege, sportliche Fähigkeiten zu stärken.
Gemeinschaft und gegenseitige Unterstützung
Ein wichtiger Bestandteil des inklusiven Trainings ist die Atmosphäre innerhalb der Gruppe. Respekt, Geduld und gegenseitige Unterstützung stehen im Mittelpunkt. Menschen mit und ohne Behinderung begegnen sich auf Augenhöhe und erleben Sport als gemeinschaftliche Erfahrung.
Das Training stärkt nicht nur die körperliche Fitness, sondern auch soziale Kompetenzen und das Selbstbewusstsein der Teilnehmenden. Gleichzeitig hilft inklusiver Sport dabei, Berührungsängste abzubauen und gesellschaftliche Teilhabe aktiv zu fördern.
Mit dem neuen inklusiven Leichtathletik-Training erweitert die Pfunder Stiftung ihre Sportangebote für Menschen mit Behinderung in der Region und setzt gemeinsam mit engagierten Vereinen ein wichtiges Zeichen für mehr Inklusion im Sport.
Interesse am inklusiven Sportangebot?
Interessierte Sportlerinnen und Sportler sowie Einrichtungen können sich direkt an die Pfunder Stiftung wenden und weitere Informationen zum inklusiven Leichtathletik-Training erhalten.




